Mikroelektronik
Die Mikroelektronik gehört zum Oberbegriff Elektronik, und ist nur ein Teilgebiet davon. Im Bereich der Mikroelektronik spielt die Mikrotechnik eine wichtige Rolle, denn hier bekommt sie einen großen Anwendungsbereich. Die Mikroelektronik bezieht sich auf elektronische Schaltungen im miniaturisierten Zustand. Wobei man heutzutage dabei mehr von integrierten Schaltungen spricht. Es sind Schaltungen die auf Halbleitern basieren und zahlreiche elektronische Bauelemente nutzen. Im laufe der Zeit wurden immer mehr Schaltkreise verschiedenster Art entwickelt. Es haben sich verschiedene Schaltkreisfamilien herauskristallisiert, die sich von der Funktionsweise und den Eigenschaften unterscheiden. Zum Beispiel gibt es Unterschiede bei den Bauelementen und auch bei dem Leistungsbedarf und der Schaltgeschwindigkeit. Inzwischen ist der Fortschritt in der Mikroelektronik sogar schon so weit, dass nicht mehr nur Standardschaltkreise hergestellt werden können. Heutzutage sind sogar anwendungsspezifische Schaltungen möglich.
Die besonderen Merkmale der Mikroelektronik liegen selbstverständlich bei der Miniaturisierung. Doch auch die Integration ist ein Merkmal der Mikroelektronik. Die Integration bezieht sich hier auf das Zusammenfassen verschiedener Bauelemente, die zu einer Schaltung, auf nur einem Substrat, wie zum Beispiel einem Wafer, werden. Die Mikroelektronik zeichnet sich durch die geringe Größe ab. Dies wurde ursprünglich entwickelt, um Kosten zu sparen. Heutzutage ist die Miniaturisierung bereits nicht mehr nur um Fertigungskosten zu sparen, sondern auch ein echter Trend. Je kleiner etwas ist, desto beliebter ist es bei den Nutzern. Das gilt nicht nur bei Gegenständen wie Handy, Computer oder Ähnliches, sondern auch bei Computerchips und Co. Jedoch hat die geringe Größe in der Mikroelektronik auch weitere Vorteile, denn zum Beispiel macht ein kleiner Transistor höhere Schaltfrequenzen möglich.